Der Wisch-Hof geht urkundlich bis auf das Jahr 1578 zurück, aber wurde vermutlich bereits im 13. Jahrhundert von den ersten Siedlern in Krokau gegründet. Unsere Familie lebt und arbeitet seit vielen Generationen auf dem Hof. Oma Wanda begann bereits 1967 mit der Vermietung von „Fremdenzimmern mit Frühstück“. In den 90er Jahren wurden die Fremdenzimmer im Bauernhaus zu eigenständigen Ferienwohnungen umgebaut, es folgten der Umbau des alten Backhauses zu Ferienwohnungen und Anfang des neuen Jahrtausends der Neubau des Wiesenhauses.
Derzeit bewirtschaften wir rund 140 ha Ackerland. Der Hof ist heute deutlich größer als früher, aber im regionalen Vergleich trotzdem eher klein. Auf den Feldern werden Raps, Weizen, Gerste, Hafer, Ackerbohnen und Mais angebaut. Ein Teil des Getreides wird als Saatgut weiterverkauft, der Rest der Ernte wird für den tierischen und menschlichen Verzehr verarbeitet. Und aus dem Raps wird natürlich Rapsöl.
Hühner hat es auf dem Hof schon immer gegeben, jedoch erst seit 1995 sind es mehr als für den Eigenverbrauch nötig. Inzwischen sind unsere 3.000 Legehennen ein wichtiges Standbein für uns. Wir halten sie nach strengen biologischen Richtlinien, das wird jedes Jahr kontrolliert und zertifiziert (DE-ÖKO-009). Wer möchte, kommt zur einmal wöchentlich stattfindenden Stallführung.
Neben den Hühnern leben auf unserem Hof noch einige Schweine und Gänse, drei Meerschweinchen, zwei Ponys und eine Katze.
Der Name täuscht: In unserem Apfelgarten wachsen nicht nur Äpfel, sondern eine Vielzahl verschiedener Früchte. Von den ersten Johannisbeeren und Frühäpfeln zu Sommerbeginn über Zwetschgen, Birnen, Kirschen und Walnüsse bis zu den letzten Äpfeln im späten Herbst gibt es hier viel zu entdecken.
Im Apfelgarten findet sich außerdem eine Rutsche, ein großes Trampolin und eine Nestschaukel für unsere kleinen Gäste. In manchen Jahren haben wir im Frühsommer Gänseküken, welche im Frühsommer im geschützten Obstgarten laufen, bevor sie später auf die große Wiese umziehen dürfen.